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Krisenmanagement in Nürnberg

1. Mai 2009

Weil es gerade mal aktuell ist: Ich habe heute Post vom Wirtschaftsreferenten Roland Fleck bekommen. Er schreibt die Stadt habe nun Anfang März als Antwort auf die Finanzkrise ein „Nürnberger Netz zur Sicherung von Beschäftigung“ geknüpft. Teile des Netzes sind u.a. die Handwerkskammer, die IHK sowie die IG Metall.

Beiliegend war eine kleine Broschüre. „Krise meistern – Zukunft gestalten!“ lautet der wohlklingende Claim. Also gut, dass fesselt mich jetzt… Ich mache die Broschüre auf und sehe wenig Überzeugendes:

Das Amt für Wirtschaft bietet eine „Clearingstelle“ für Firmen in Not an. Dasjenige Unternehmen, dass sich dann zufällig in der Hotline verirrt hat soll dann analysiert werden, damit man „mögliche Maßnahmen einleiten“ kann. Und wer dabei denkt „Supi, die reiche Stadt der arme Steuerzahler wird auch für mein Missmanagement aufkommen“, der hat ganz Recht:

… Zudem kann das Amt für Wirtschaft die Unterstützungsmöglichkeiten erläutern, die die Stadt Nürnberg Unternehmen in Krisensituationen anbietet.

Naja ich denke wir reden hier über viel heiße Luft, denn wenn ein Unternehmer in Not gerät und dann Hilfe von der Stadt in Sachen Gespräche mit Kreditinstituten, Betriebsbetreuung bei Kurzarbeit, Qualifizierung von Mitarbeitern, Arbeitswissenschaft und Finanzinfo im Internet braucht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Roland Fleck ist übrigens berufsmäßiger Stadtrat.

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